Urlaub an der französischen Atlantikküste

Urlaub an der französischen Atlantikküste

Anfang September waren wir in Frankreich im Urlaub. Unseren Urlaub haben wir in einem Mobilheim, an der französischen Atlantikküste verbracht.

Den Weg dorthin wollten wir nicht ganz mit dem Auto fahren und somit haben wir uns entschieden zu fliegen und uns dort ein Auto zu mieten. Da die Flüge aus Deutschland leider wahnsinnig teuer waren und wir in Amsterdam sowieso hätten umsteigen müssen, sind wir direkt von Amsterdam geflogen. Also ging es erstmal nach Amsterdam mit dem Auto, danach mit dem Flugzeug nah Bordeaux und von dort mit dem Mietwagen zu unserem Campingplatz.

Das Auto parken

Mit dem Auto sind wir mitten in der Nacht gestartet, so konnte die kleine Maus noch etwas schlafen und wir die freien Straßen ausnutzen. Für unser Auto haben wir einen Parkplatz gemietet, bei dem das Auto vom Terminal abgeholt wird und später auch wiedergebracht wird. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir so erstmal direkt beim Flughafen sind und nicht erst noch mit unserem Gepäck im Shuttle zum Flughafen fahren mussten. Außerdem muss man in Amsterdam auf den Parkplätzen den Schlüssel abgeben, damit sie dort im Notfall das Auto umparken können, also habe ich mir Gedacht, dann kann auch jemand direkt mein Auto abholen und wir haben weniger Stress.

Mein Fazit dazu: Es hat super geklappt! Eine halbe Stunde vor unserer Ankunft habe ich dort angerufen und als wir ankamen war direkt der nette Mann vom Telefon vor Ort. Die Übergabe war unkompliziert. Bei unserer Rückkehr habe ich angerufen als wir das Gepäck in den Händen hatten und fast zur gleichen Zeit mit uns kam auch das Auto an der abgemachten Stelle an. Da war schon echt super, mich hätte es auch nicht gestört ein paar Minuten zu warten, aber es passte echt gut.

Der Flug

Wir haben unseren Flug über easyJet gebucht, was alles super geklappt hat. Im Vorfeld konnten wir online unsere Plätze frei wählen und auch schon mal einchecken. Außerdem gibt es bei easyJet die Möglichkeit, wenn man mit einem Kleinkind reist, dass 2 Gegenstände kostenlos mitgenommen werden dürfen. So konnten wir den Buggy und auch den Autositz von der kleinen Maus mitnehmen und mussten und vor Ort keinen Sitz mieten. Den Buggy durften wir sogar bis zum Flugzeug mitnehmen, was mit einem müden kleinen Kind super praktisch ist. Ins Flugzeug dürfen Eltern mit kleinen Kindern auch vor fast allen anderen einsteigen, so kann man ganz ohne Gedrängel in Ruhe einsteigen und alles verstauen.

Das Mietauto

Ein Auto haben wir auch vorher schon online gebucht, nachdem wir unser Gepäck abgeholt haben, mussten wir kurz suchen, um den passenden Schalter zu finden. Nachdem der Papierkram erledigt war, wurde uns der Weg zum Stand auf dem Parkplatz erklärt, welchen wir dann auch direkt finden konnten, dort sollten wir kurz warten, da unser Auto noch nicht fertig war. Ursprünglich hatten wir kein Navi mitgebucht, aber da wir dann doch etwas länger warten mussten, gab es das als kleine Entschuldigung dazu.

Am Abflugtag waren wir vor den Öffnungszeiten vor Ort, aber ein Mitarbeiter der schon da war, hat das Auto in Empfang genommen und so konnten wir in Ruhe am Flughafen einchecken.

Fazit: Auch hier muss ich sagen, es hat super geklappt, alle waren freundlich, konnten englisch und das Auto was wir bekommen haben gefiel uns richtig gut.

Der Campingplatz

Unseren Urlaub haben wir auf dem 5 Sterne Campingplatz Les Lace in Soulac sur mer verbracht. Gewohnt haben wir in einem 4 Personen Mobilheim, klein und gemütlich. Von der Größe war das Mobilheim genau richtig für uns, es gab einen Wohnraum mit Küche und Sitzecke, ein Schlafzimmer mit einem 1,40 m Bett und ein Schlafzimmer mit 2 normalen Betten. Ein Bad mit Waschbecken und Dusche gab es und ein separates WC, außerdem hatten wir eine große Terrasse/Balkon. Für jeden Tag wäre es uns zu klein gewesen, aber für den Urlaub in dem man nicht so viel Zeit in der Wohnung verbringt, wie auch sonst im Hotelzimmer finde ich es vollkommen in Ordnung.

 

Der Campingplatz selber hat uns auch ganz gut gefallen, es gab draußen einen Pool mit Rutsche und ein kleines Kinderbecken und sogar einen Indoor-Pool. Im Indoor-Pool waren wir fast jeden Tag, draußen war einfach schon zu kalt zum Schwimmen. Nur die Rutsche haben wir einmal ausprobiert, wir mussten ja zumindest einmal draußen im Wasser gewesen sein. In der Nähe der Rezeption und des Pools gab es noch ein kleines Restaurant und einen kleinen Laden in dem es nur das allernötigste gab, selbst die Croissants gab es nur auf Vorbestellung. Leider war im Restaurant und im Laden die Kommunikation absolut schwer, gerade die älteren Franzosen bestehen ja auf ihre Sprache und verstehen einfach Nix! Anderes. Deswegen haben wir dort auch nur einmal gegessen und eingekauft, alles andere haben wir im Ort besorgt. Außerdem gab es noch einen Spielplatz, einen Minigolfplatz und ein Basketballfeld.

Der Campingplatz liegt leider ziemlich außerhalb von Soulac sur mer, so dass wir immer das Auto anstellen mussten um an den Strand, zum Frühstück holen und in die City zu kommen.

Soulac sur mer

Der Ort Soulac sur mer gefiel uns dafür richtig gut. Es gab einen langen Strand und wenn man diesen weit genug gefolgt ist, kam man zu den Dünen. In den Dünen sind alte Bunker versteckt, dort kann man reingehen, sich alles anschauen und auch bis oben drauf klettern teilweise, sehr Interessant.

Am Hauptstrand sind eine Menge Lokalitäten und es geht in eine schöne Einkaufspassage, kurz vor dem Ende findet man noch eine Art Markthalle, dort gibt es alles, von frischem Fisch bis Obst und Gemüse. Das Ende der Einkaufsstraße schließt sozusagen mit einer großen Kirche ab.

Der Strand in Soulac sur mer war toll, wir waren am Anfang sogar mit den Füßen im Wasser und hatten eine Menge Spaß. Leider ist es von Tag zu Tag stürmischer geworden und wir haben uns hier nur noch an den Strand gesetzt und im Sand gespielt. Obwohl wir eigentlich weit genug weg saßen hatten wir richtig Pech! Eine Welle kam weit auf den Strand und hat uns total erwischt, die kleine Maus war komplett nass und unsere gute Nikon Kamera lag mit all unseren Sachen im Sand-Wasser-Gemisch. Alles war zwar nass, bis auf der Inhalt unseres Rucksackes, das meiste konnte ich waschen, kein Problem. Aber die kleine Maus stand/steht noch unter Schock und mag seitdem nicht mehr zu nah ans Meer gehen. Und unsere Kamera, die konnten wir auch nicht mehr retten, einfach hinüber.

Dune du Pilat

Neben Soulac sur mer, haben wir uns noch die Dune du Pilat angeschaut, es ist die größte Wanderdüne Europas. Wir mussten zwar fast 2 Stunden fahren um dahin zu kommen, aber es hat sich gelohnt! Als wir dort angekommen sind, kam auch die Sonne raus, sie hat uns den ganzen Tag begleitet. Der Parkplatz lag im Wald, dort gab es noch festen Boden unter den Füßen, umso weiter man aber Richtung Düne kam wurde es immer sandiger und anstrengender zu gehen.

 

Nach einem langen Sandweg durch den Wald kam dann noch eine gefühlt, unendlich hohe Treppe, aber wenn diese Hürde erstmal geschafft ist, hat man das Ziel erreicht. Es war so wunderschön, diese Aussicht, überall nur Sand, auf der Landseite ging die Düne in den Wald über und auf der anderen Seite was der Atlantik so klar und blau. Einige waren ganz mutig und sind nach unten zum Strand gegangen, aber das war uns zu anstrengend und auch zu gefährlich mit der kleinen Maus. Wir haben es uns oben mit einer Decke gemütlich gemacht und etwas im Sand gespielt. Anschließend sind wir wieder runter und haben dort noch was gegessen.

Arcachon

Danach sind wir etwas weiter gefahren mit dem Auto nach Arcachon. Eine der größeren Orte in der Nähe mit einem richtig schönen Strand, an dem es nur leichte Wellen gab und es schön flach ins Wasser geht. Zum Glück waren wir dort, einen Tag bevor das mit dem Wasser passiert ist. Es war so schönes Wetter und wir konnten sogar im Meer schwimmen, das Wasser war so angenehm warm. Die kleine Maus hatte so einen Spaß daran im Wasser und im Sand zu spielen. Da macht es mich richtig traurig, dass uns sowas doofes am nächsten Tag passiert ist und sie jetzt erstmal nicht mehr so Nahe zum Meer hinmöchte. Ich hoffe im nächsten Jahr, wenn etwas Zeit vergangen ist, wird sie diesen Schock überwunden haben. Obwohl wir eigentlich weit genug weg saßen, aber dennoch nah am Wasser, das es uns trotzdem erwischt hat, einfach unberechenbar der Atlantik.

 

Royan

Da wir auch ein bisschen was sehen wollten, haben wir uns an einem Tag auf gemacht nach Royan. Eine Stadt die etwas nördlicher von Soulac sur mer liegt, um dorthin zu gelangen sind wir mit der Fähre gefahren. Dort haben wir uns erstmal den Marché Central de Royan angeschaut, eine große Markthalle in der es wieder viele frische Lebensmittel gab, danach haben wir einen Spaziergang entlang der Strand Promenade gemacht um uns dort einen netten Platz fürs Mittagessen zu suchen. Anschließend sind wir zum Planet Exotica gefahren. Hier konnten wir uns Schildkröten, Krokodile, wahnsinnig viele Schlangen, Affen und noch viele weiter Tiere anschauen, auf dem Rundgang gab es aber noch mehr zu entdecken.

Es gab einen Rosengarten, ein Bambus-Labyrinth, ungefähr in der Mitte waren noch Alpakas und Ziegen zu sehen. Daneben gab es noch einen Picknick-Platz mit einer Go-Kart Bahn, eine richtig coole Idee, dort mussten wir erstmal ein Wettrennen machen 😊 Als nächstes kamen dann endlich die Dinosaurier, der größte hat sogar den Hals bewegt, einerseits toll anzuschauen, aber irgendwie auch etwas unheimlich. Die kleine Maus fand es auch interessant, aber eigentlich hatte sie nur Augen für das Trampolin, welches ganz am Ende des Rundgangs auf sie gewartet hat.

Unser Fazit hierzu: Ein Mobilheim muss nicht sein, aber vielleicht kommen wir dennoch wieder her. Dann wird es aber eine Reise entlang der Atlantikküste in einem Wohnwagen oder -mobil, denn schön ist es hierin Frankreich an der Küste und in der Orten auf alle Fälle.

Wir werden jetzt schon mal unseren nächsten Sommerurlaub planen und wie ist es bei euch? Habt ihr schon was gebucht?

Eure Bine

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