Schnullerfrei – Wir haben es endlich geschafft!

Schnullerfrei – Wir haben es endlich geschafft!

Unsere Erfahrung, Tipps & der Weg zum Schnullerentzug

Fast drei Monate ist es jetzt her, seitdem die kleine Maus keinen Schnuller mehr hat – und ich kann euch sagen: Es war ein riesiger Meilenstein für uns als Familie!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als es endlich geschafft war. Trotzdem blieb am Anfang noch diese kleine Unsicherheit im Hinterkopf:
👉 Was, wenn sie ihn doch wieder verlangt?
👉 Was, wenn die Nächte plötzlich wieder schwierig werden?

Genau deshalb kommt dieser Beitrag auch erst jetzt – mit etwas Abstand und ganz viel ehrlicher Erfahrung.

Wenn euch solche Einblicke in unseren Familienalltag interessieren, schaut auch gerne in unseren Beitrag über Familienalltag auf Bidiliswelt vorbei.


🌙 Schnullerfrei werden – ein großer Schritt für Kinder

Der Schnuller ist weg – und er wird auch nicht mehr gebraucht.

Ab und zu, wirklich nur selten, kommt noch ein leises:
„Ich vermisse mein Muni…“

Dann braucht es nur eine kleine Ablenkung – und schon ist das Thema wieder vergessen.

Aber der Weg dorthin?
👉 Der war alles andere als leicht.

Gerade die ersten Tage nach dem Abschied waren emotional – für sie und auch für uns. Es gab Momente, in denen sie sich den Schnuller zurückgewünscht hat. Und ganz ehrlich:
👉 Es gab auch Momente, in denen wir kurz davor waren nachzugeben.

Aber wir haben uns gesagt:
Ganz oder gar nicht.

Warum der Schnullerentzug so schwer ist

Für Kinder ist der Schnuller viel mehr als nur ein „Teil“.

Er ist:

  • Trostspender
  • Einschlafhilfe
  • Sicherheit
  • Gewohnheit

Und genau das macht es so schwer, ihn loszulassen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und das gilt auch schon für die Kleinsten.

Ich habe mir irgendwann gedacht:
👉 Wie wäre das für mich, wenn ich plötzlich auf etwas verzichten müsste, das mir jeden Tag hilft?

Zum Beispiel:

  • Kaffee
  • Süßigkeiten
  • oder (wie bei mir damals) das Rauchen

Ich habe selbst mit dem Rauchen aufgehört – und das war richtig hart. Und genau dieses Gefühl hat mir geholfen, mein Kind besser zu verstehen.


❤️ Verständnis ist der wichtigste Schlüssel

Die kleine Maus hat ihrem Schnuller ein paar Tage hinterher geweint – und das war völlig okay.

Denn auch wenn es am Ende ihre eigene Entscheidung war, braucht so ein Abschied Zeit.

Und genau das ist einer der wichtigsten Punkte beim Schnuller abgewöhnen:

👉 Geduld und Verständnis

Gerade beim Thema Gefühle kann ich euch auch unser Kinderbuch über Emotionen ans Herz legen – hier geht es zur Rezension von Das alles sind Gefühle.

Unser Weg zum schnullerfreien Leben

Wir haben den Schnuller nicht von heute auf morgen abgeschafft.

Stattdessen sind wir Schritt für Schritt gegangen.

1. Schnuller nur noch zum Schlafen

Schon länger war es bei uns so, dass sie den Schnuller nur noch:

  • nachts
  • beim Mittagsschlaf
  • oder wenn es ihr nicht gut ging

gebraucht hat.


2. Schrittweise reduzieren

Da sie mittags irgendwann nicht mehr geschlafen hat, haben wir den Schnuller auch dort langsam weggelassen.

👉 Am Ende blieb nur noch die Nacht.


3. Mentale Vorbereitung

Das war für mich einer der wichtigsten Punkte überhaupt.

Ich habe viel mit ihr gesprochen:

  • Warum braucht sie den Schnuller nicht mehr?
  • Warum ist sie schon „groß“ genug?
  • Was passiert, wenn er weg ist?

Ich habe sie immer wieder gefragt:
👉 „Ist heute der Tag für die Schnullerfee?“

Und ganz wichtig:
👉 Wir haben von Anfang an klar gesagt:
Es gibt keinen neuen Schnuller mehr.

Rituale helfen Kindern übrigens nicht nur beim Schnuller abgewöhnen, sondern auch in vielen anderen Situationen – zum Beispiel beim Lesenlernen, wie ihr in unserem Beitrag über unsere kleine Leseratte nachlesen könnt.

Möglichkeiten, den Schnuller abzugewöhnen

Es gibt viele schöne Rituale, um den Schnuller liebevoll zu verabschieden. Wir haben uns intensiv damit beschäftigt:


🌳 Schnullerbaum

Eine tolle Idee!
Das Kind hängt seinen Schnuller an einen Baum – oft gibt es solche Orte in Parks oder Zoos.

👉 Vorteil:
Das Kind kann „seinen Schnuller besuchen“

👉 Für uns: leider keine Option (keiner in der Nähe)


🚢 Schnullerschiffchen

Ein selbst gebasteltes Schiff, das mit dem Schnuller aufs Wasser geschickt wird.

👉 Emotional sehr schön
👉 Für uns aber nicht passend


🌱 Schnuller beerdigen

Der Schnuller wird im Garten vergraben.

👉 Ehrlich gesagt:
Ich hatte Angst, dass sie ihn wieder ausbuddelt 😅


👶 Schnuller weitergeben

An ein Baby im Freundeskreis

👉 Eine richtig schöne Idee
👉 Aber bei uns nicht umsetzbar


🧚‍♀️ Die Schnullerfee (unsere Wahl)

Bei uns kam die Schnullerfee.

👉 Ablauf:

  • Schnuller abends unter das Kissen
  • am Morgen: Geschenk statt Schnuller

Ich habe sie immer wieder gefragt, wann die Fee kommen darf.

Und dann kam plötzlich dieses eine klare:
👉 „Ja! Heute!“


🎁 Der große Moment

Ganz spontan haben wir:

  • ein kleines Tütchen gebastelt
  • den Schnuller hineingelegt
  • unter das Kissen gelegt

Ein Geschenk hatten wir zum Glück noch im Keller – etwas von Playmobil.

Am nächsten Morgen:
✨ Schnuller weg
✨ Geschenk da
✨ ein großer Schritt geschafft


Die ersten Tage ohne Schnuller

Tagsüber lief alles super.

Aber abends…
👉 wurde es nochmal schwierig.

Das Einschlafen ohne Schnuller war ungewohnt – und es gab ein paar Tränen.

Aber:

  • wir waren da
  • wir haben begleitet
  • wir haben durchgehalten

Und schon nach ein paar Tagen wurde es deutlich besser.

Schnullerfrei im Alltag – eine echte Erleichterung

Was wir schnell gemerkt haben:

👉 Ohne Schnuller ist vieles einfacher!

  • keine Panik im Urlaub
  • kein Suchen unterwegs
  • kein Drama beim Verlieren

Und ganz ehrlich:
👉 Es fühlt sich einfach richtig gut an.


💡 Unsere Tipps zum Schnuller abgewöhnen

Wenn ich heute zurückblicke, würde ich sagen:

✔️ Nicht zu früh anfangen
✔️ Auf das Kind hören
✔️ Schritt für Schritt gehen
✔️ Rituale nutzen
✔️ konsequent bleiben
✔️ ganz viel Verständnis zeigen


❤️ Unser Fazit: Schnullerfrei – und stolz darauf

Der Weg war nicht leicht – aber er hat sich absolut gelohnt.

Unsere kleine Maus ist jetzt schnullerfrei und wir sind unglaublich stolz auf sie.

Und auch wenn es zwischendurch Tränen gab:
👉 Es war der richtige Zeitpunkt.

Denn am Ende gilt immer:
Das Kind entscheidet, wann es bereit ist.


💬 Wie war das bei euch?

Mich würde total interessieren:

👉 Wie habt ihr den Schnuller bei euren Kindern abgewöhnt?
👉 Gab es ein besonderes Ritual?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare

Wenn ihr euch auch für weitere Themen rund um Kinder, Entwicklung und Alltag interessiert, dann schaut unbedingt auch in unsere anderen Beiträge – zum Beispiel zu kreativen DIY-Ideen oder unseren Erfahrungen mit Kinderbüchern.

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10 Kommentare

  1. Ich hab ja keine Kinder und möchte selbst auch keine bekommen, aber deine Blogthemen finde ich trotzdem immer total spannend. Worauf man alles achten muss und worüber man nachdenken sollte, find ich total interessant.

    Ich hab also zu diesem Thema keine Erfahrungsberichte.

  2. Liebe Bine,

    ich kann zwar nicht mitreden, aber mir gut vorstellen, dass die Abgewöhnung von Schnuller nicht von heute auf morgen geht. Ich denke, da hast Du die Maus prima unterstützt. Und die hat das ja echt toll gemacht 🙂
    Übrigens finde ich die Ideen mit den Schnullerbäumen, -Schiffchen, der Schnullerfee usw. richtig gut. Sowas gab es glaube ich zu meinen Zeiten noch nicht. Aber ich hab auch nie einen Schnuller benutzt 😉

    Ganz liebe Grüße,

    Tabea
    von tabsstyle.com

  3. Herzlichen Glückwunsch. Das hat deine Maus toll gemacht. Wir haben den nucki damals den Nikolaus und den Knecht Ruprecht, in einer kleinen Tupperdose mit Stern, gegeben 🙂
    Ungefähr ein halbes Jahr Später findet Leni die Dose im Auto und hat sich gefreut das sie die Nuckis wieder bekommen hat 😂 Ähm joa… also haben wir was gemacht was pädagogisch überhaupt nicht wertvoll ist. Mitten im Sommer kam dann der Nikolaus um die Nuckis erneut zu holen und hatte auch ein kleines Geschenk dabei.

  4. richtig toll, dass ihr es geschafft habt – herzlichen Glückwunsch! ich musste mich dieser Herausforderung zwar selber nicht stellen, aber von meinen beiden Neffen weiß ich, wie schwer das als Eltern sein kann 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  5. Herzlichen Glückwunsch, dass ihr’s geschafft habt ❤ Das ist ja manchmal wirklich ein Kampf 😉 Bei mir haben meine Eltern auch richtig gekämpft und mir täglich erzählt, ich sei doch kein Baby mehr. An einem Tag bin ich aufgestanden und habe Schnuller und Schnuffeltuch einfach in den Mülleimer geschmissen. Ab da ab war ich durch damit 😉

    Liebst,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

  6. Garnicht so einfach, wie man es sich vorstellt, bevor man Kinder hat, liebe Sabrina. Schön, dass Ihr es geschafft habt, es ist einfach auch besser für die Zähne ohne, auch wenn die Speakerin uns was anderes erzählt hat, weißt Du noch?? 😉

    Lieben Gruß, Bea.

  7. Den Artikel speichere ich mir gleich mal für später ab… ich bin ja selbst gerade schwanger, da kommt das Thema sicher auch ganz bald auf mich zu (bzw. hoffen wir mal, dass es BALD ist hihi) 🙂

    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

  8. Hallo ihr, das sind ja echt schöne Geschichten! Ich habe mir lange mit meinem Mann überlegt wie wir jetzt unseren kleinen Maus den Schnuller abgewöhnen. Seit dem Sommer haben wir sowieso nur noch den Schnuller in der Nacht; sowie die kleine Trinkflasche. Wir haben mal damit angefangen ihr von der Schnullerfee zu erzählen, aber das hat noch nicht ganz so gezogen. Ich habe mal was gelesen und das habe ich jetzt ausprobiert: ich habe ihr erzählt wenn sie ihre Schnuller alle mitnimmt, können wir im Spielzeugladen dafür was kaufen. Sie darf sich aussuchen was. Da war sie gleich einverstanden damit! ! und was möchte sie haben? Lauter tolle Sachen von Feuerwehrmann Sam! O. k., können wir machen hab ich gesagt. Einen Tag später, also heute sind wir dann mit ihren sechs Schnuller in der Plastiktüte in den Spielzeugladen und sie hat sich eine komplette Feuerwehrausrüstung aussuchen dürfen. An der Kasse hat sie ihre Schnuller einfach auf die Theke geknallt und ist mit ihren Spielsachen raus gestürmt. Den ganzen Abend durfte sie dann Feuer löschen. Ein Schlafanzug gab’s natürlich auch von Feuerwehrmann Sam. Das einschlafen ging etwas länger als sonst, da aber unsere kleine keinen Mittagsschlaf mehr macht, ist sie meist so müde, dass es eigentlich immer recht schnell geht. Heute hat sie aber gut 20 Minuten gebraucht. Wir haben noch erzählt, wer denn alles keinen Schnuller mehr hat… Irgendwann war sie so müde das sie eingeschlafen ist. Jetzt sitze ich auf dem Sofa und bin mal gespannt wie es heute Nacht läuft. Denn sie hat bisher immer wieder nachts nach ihrem Schnuller gefragt. Ich glaube ich habe ein paar etwas härtere Nächte vor mir ^__^

    1. Hey,
      vielen Dank 🙂
      Wie ihr es gemacht habt, finde ich auch toll.
      Auf die Idee mit dem Laden wäre ich gar nicht gekommen.
      Ich drücke die Daumen das sie bald nicht mehr danach fragt.
      Ab und zu rutscht es auch bei unserer Maus noch durch, aber nur einmal im Monat wenn´s hoch kommt.

      Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest.
      Liebe Grüße Sabrina

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